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Cabriodächer aus Textilmaterial sollten schonend gereinigt werden. Foto: ucd
Cabriodächer aus Textilmaterial sollten schonend gereinigt werden. Foto: ucd
16.05.2018

Hannover Region Nord-West

Den Saisonstart mit dem Cabrio planen

Wie das Auto mit dem klappbaren Verdeck fit für den Sommer wird
Mit dem Frühling beginnt wieder die Saison für Offenfahrer. Diese sollte allerdings nicht einfach mit dem Öffnen des Verdecks angegangen werden. Nach einer Winterpause – vor allem nach einem durchfahrenen Winter sind etwas Kontrolle und Pflege ratsam.

Besitzer eines modernen Cabrios können beruhigt sein: Die aktuellen Fahrzeuge sind qualitativ meist auf einem hohen Stand, es sollte nicht viel zu tun sein. Allerdings werden gerade die jüngeren Fahrzeuge, vor allem jene mit Stahldach, wegen ihrer absoluten Alltagstauglichkeit auch während der Wintermonate intensiv genutzt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es trotz allem noch Unterschiede zum festen Dach gibt. Ein Stoff- oder Kunststoffverdeck kann zwar nicht rosten. Doch können Fahrten über winterliche Straßen unschöne Flecken und Ränder im Stoff hinterlassen. Dem Verdeck sollte also auch bei einem noch jungen Cabrio etwas Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Bevor man mit Schrubber und Reinigungsmitteln aus dem Haushalt dem Verdeck zu Leibe rückt, sollte man die Betriebsanleitung des jeweiligen Modells genau lesen. Meist gibt es hier exakte Vorgaben für die Reinigung. Denn nicht immer vertragen Verdecke einen Durchgang in der Waschanlage. Bei älteren Cabrio-Modellen sollte die Handwäsche in jedem Fall Vorrang vor der maschinellen haben.

In diesem Zusammenhang wird oft vor der Wäsche mit Heißwachs gewarnt, da Wachs bei Stoffverdecken Rückstände hinterlassen kann. Aber auch ein Hochdruckstrahler sollte nicht direkt auf das Verdeck gerichtet werden. Eine weiche Bürste, klares Wasser und ein spezieller Verdeckreiniger reichen in den meisten Fällen. lps/Aw

Der Check-up für das Cabrio

Der Check-up für das Cabrio Viele Autoliebhaber schwärmen für klassische Cabriolets aus vergangenen Zeiten. Und so mancher Freund des offenen Fahrens möchte möglichst preiswert an sein Cabrio gelangen. Für beide Gruppen gilt: erst prüfen, dann kaufen. Wer sich einen Oldtimer zulegen möchte, der 35 Jahre und älter ist, sollte sich zuvor bei einschlägigen Markenclubs informieren, welche speziellen Schwachstellen sein Traumauto hat. Denn oftmals sind Ersatzteile rar, und das Nachfertigen von Karosserieteilen zum Beispiel ist sehr teuer und oftmals gar nicht mehr möglich. Eine genaue Inspektion der Karosserie, besonders bei Radkästen, Schwellern, Unterboden, Kofferraum und vor allem unter dem Teppichboden, ist Pflicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft beim renommierten Händler für historische Fahrzeuge.

Wer ein gebrauchtes, eher aktuelles Fahrzeug prüft, sollte sich auf die Suche nach Rost und dem Verlust von Fahrzeugflüssigkeiten machen. Zeigen sich im Kühlwasser etwa milchige Eintrübungen im Motoröl oder Schlieren, ist eine neue Zylinderkopfdichtung fällig. Wichtig ist bei der Probefahrt auf Karosseriegeräusche zu achten. Ist das Blech noch verwindungssteif oder lassen sich die Türen nicht mehr öffnen, wenn man mit einem Reifen auf den Bordstein fährt? Der Verdeckmechanismus sollte reibungslos schließen. Dichtungen und Verdeckbespannung verdienen besondere Aufmerksamkeit des Käufers. lps/Aw
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